Warum die Linke?

Warum bin ich in die Linke eingetreten?
Ich war zunehmend unzufrieden über die fehlenden Bestrebungen der Bundes- und Landesregierungen, Klima- und Umweltschutz konsequent durchzusetzen. In meinem Auslandsaufenthalt in Madagaskar habe ich wirklich gelernt, was Armut und Ungleichheit bedeutet. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem große soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten existieren, obwohl sie es nicht müssten. Deshalb will ich es in der Politik aktiv mitgestalten und verbessern.

Es gab drei Kriterien, die wichtiger sind als alles andere, nachdem ich auswählte, welcher Partei ich beitreten will:

  1. Die Partei muss wirklich Umweltschutz betreiben wollen
  2. Die Partei muss sich auch und gerade für die schwächsten der Gesellschaft einsetzen
  3. Sie muss eine Friedenspartei sein. Das Geschäft mit Waffen ist unmoralisch und Waffenexporte an Länder wie Saudi Arabien, die Demokratie und Menschenwürde mit den Füßen treten, sind ein Verbrechen.

Man sollte denken, dass diese drei Punkte selbsverständlich sind. Jedoch ist die Linke die einzige Partei, die wirklich hinter diesen drei Punkten steht.

Die Klimakrise, die Wohnungskrise und der Pflegenotstand sind das Resultat einer Politik, die auf Profit gerichtet ist. Deshalb braucht es die Linke im Landtag, um hier den Finger in die Wunde zu legen und soziales Handeln einzufordern.

Sollte ich in den Landtag einziehen, so verspreche ich, die Hälfte meines Einkommens zu spenden. Die Diäten der Abgeordneten sind absurd hoch und ich möchte nicht reich werden, während so viel Armut auch im reichen Baden-Württemberg herrscht. Ich will nicht des Geldes wegen in die Politik, sondern um etwas zu verändern!