Positionen

Von links nach rechts: Tobias Pflüger MdB, Helena Pantelidis (Ersatzkandidatin WK46), Pascal Blank (Kandidat WK 46), Imke Pirch (Kandidatin WK 47), Simon Wickler (Ersatzkandidat WK 47), Dirk Spöri (Landessprecher BW).
Foto: Moritz Burkhart

Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land !

Wir brauchen linke Politik in Baden-Württemberg, denn wir haben einen grünen Ministerpräsidenten, der den Umweltschutz nicht priorisiert, in einer grün-schwarzen Regierung, die in ihrer Politik absolut unsozial ist.
Klima- und Umweltschutz sind zwangsläufig auch soziale Fragen und diese Verbindung findet sich nicht in der Landesregierung wieder. Diese versagt sowohl im Sozialen, als auch im Schutz unserer Natur.

Für Veränderungen kann nur eine Partei mit Idealen, Werten und der Motivation der
sozialen Gerechtigkeit sorgen und das sind wir!
Wir sind die Kraft, die sich für eine gerechte, umweltfreundliche Transformation in
Baden-Württemberg einsetzt, sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land.

Meine Themenschwerpunkte sind Klima- und Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft,
Friedenspolitik und sozioökonomische Ungleichheiten.

Klimaschutz

Baden-Württemberg hinkt trotz grüner Regierung im Klimaschutz hinterher. Das Ziel der Landesregierung, die Treibhausgasemissionen um 90% bis 2050 zu reduzieren, ist viel zu spät! Als Student der Umweltwissenschaften liegt mir unsere Natur sehr am Herzen. In den Schulen, in denen ich Umweltschutzunterricht gebe, sehe ich, wie die Kinder für diese Themen brennen. Für mich steht die soziale Umweltpolitik immer an erster Stelle. Meine Forderungen:
Baden-Württemberg muss bis 2035 klimaneutral werden
!
Erneuerbare Energien müssen radikal ausgebaut werden!
Umweltschutzunterricht muss fester Bestandteil
des Bildungsplans werden, in Schule nund Kitas!
Es muss alles getan werden, was sozial gerecht machbar ist!

Soziale Landwirtschaft

Besonders Landwirte und Landwirtinnen mit kleinen Höfen haben es trotz ihrer Systemrelevanz in Deutschland nicht leicht. Da meine Familie ursprünglich aus der Landwirtschaft kommt, empört es mich, dass wir die Menschen, die unsere Lebensmittelversorgung sichern, zurückgelassen und gleichzeitig mit Modernisierungsforderungen überhäuft werden. Deshalb fordere ich: mehr finanzielle Mittel für die Landwirtschaft: Es muss möglich sein, deutlich bessere Löhne zu zahlen, gesund und ökologisch Lebensmittel zu produzieren, die für alle leistbar sind, ohne die Existenz der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe zu gefährden! Damit dies sozial-ökologisch geschehen kann braucht es eine Überarbeitung der Förderprogramme!

Übrigens: Ich halte Vorträge zum Thema sozial-ökologische Landwirtschaft. Schreiben Sie mir bei Interesse gerne.

Unsere Wälder

Wälder sind weit mehr als nur schöne Elemente unserer Natur. Sie reinigen die Luft, schützen unseren Boden, bieten Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten und erzeugen und speichern sauberes Wasser. Weiterhin sind sie Heimat und ein Ort der Erholung, an welchem wir Zuflucht vor dem Alltagsstress finden und die Natur genießen können. Der wunderschöne Hochschwarzwald ist besonders durch den Klimawandel gefährdet. In den vergangenen Jahren konnte man die massiven Schäden durch die extreme Trockenheit deutlich sehen. Wirtschaftswälder mit wenig Arten- und Altersvielfalt sind besonders anfällig. Um unsere Wälder zu schützen, brauchen wir eine naturnahe Waldwirtschaft mit einer Vielfalt standortgerechter und heimischer Baumarten und gut bezahlten, qualifizierten Forstleuten.
Deshalb fordere ich:
Die Priorität muss bei naturnahen, resistenten Mischwäldern liegen! Wald ist nicht nur Holzlieferant, weshalb ich mich für mehr unbewirtschaftete Wälder einsetze. Zusätzlich zu der wichtigen Nutzung der Wälder, müssen wir auch die Urwälder der Zukunft gestalten!

Wohen & Mietenwahn

Die Mieten steigen absurd, in der Stadt und auch auf dem Land. Dies wird für viele Bürgerinnen und Bürger zunehmend zum Problem und es müssen Einschnitte bei alltäglichen Ausgaben und der Lebensqualität getätigt werden. Wohnen ist ein Grundrecht und dennoch wird es zur Profitmaximierung missbraucht. Hier kann man erneut sehen, wie das Streben nach mehr und mehr Profit direkt mit den grundlegendsten Interessen der Bürger und Bürgerinnen im Konflikt steht. Hohe Mieten belasten besonders stark die finanziell schwächeren Haushalte. Deshalb braucht es unbedingt mehr sozialen und barrierefreien Wohnungsbau!
Ich bin selbst von dieser Problematik betroffen, denn aufgrund der hohen Miete meiner WG bleiben für mich nach meinen laufenden Kosten nur noch etwa 120 Euro pro Monat übrig. Dies schränkt auch meine Lebensqualität stark ein, weshalb ich mich besonders verpflichtet fühle, hier mit meiner Partei für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen. Ich fordere einen Mietenstopp für die nächsten sechs Jahre. DIE LINKE wird sich im Landtag gegen die explodierenden Wohnkosten und für mehr Möglichkeiten für ein sozial gerechtes Wohnen in Baden Württemberg einsetzen. Wir werden dafür kämpfen, dass Kapitalinteressen niemals über Grundrechten stehen!

Mobilität

Der Ausbau des ÖPNV in Deutschland wurde vernachlässigt und sabotiert. Das Auto steht immer noch an erster Stelle. Auch in Ba-Wü änderten die Grünen in der Regierung nichts daran. Winfried Kretschmann forderte sogar eine Prämie für Autos mit Verbrennungsmotoren. Dies ist nicht nur in höchstem Maße unökologisch, sondern auch unsozial, denn nicht jede/r kann sich ein Auto leisten. Ich werde mich sowohl für einen verstärkten Ausbau des ÖPNV im ländlichen Raum, als auch für eine bessere Anbindung aller Ortschaften einsetzen. Hier muss die Priorität liegen und nicht bei dem Individualverkehr, denn sonst schaffen wir, wie momentan, Abhängigkeiten vom Auto Weiterhin muss der ÖPNV günstig sein und perspektivisch auch ticketfrei werden. Für mich ist Mobilität ein Grundrecht!

Waffenexporte

Deutsche Unternehmen, wie beispielsweiße die in Baden-Württemberg ansässigen Firmen Rheinmetall und Heckler & Koch, liefern Waffen und andere Rüstungsgüter an Kriegsparteien wie Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei. Keines dieser Empfängerländer kann mit gutem Gewissen als demokratische, Menschenrechtsachtende Nation bezeichnet werden. Diese Waffenlieferungen müssen vom Bundessicherheitsrat, welcher aus den höchsten RegierungsmitgliederInnen besteht, genehmigt werden. Für mich ist das Geschäft mit dem Tod absolut unmoralisch und gehört Verboten. An Kriegsgeräten sollte kein Profit verdient werden!
Wir fordern ein Verbot von Waffenexporten und setzen uns gegen Subventionen an diese Industrien ein.